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Aktuelles

Liebe Gemeinde,
was machen Sie eigentlich traditionell an Pfingsten? Eier färben wahrscheinlich nicht. Geschenke verpacken oder Baum schmücken auch nicht.

Klar, die Pfadfinder*innen unter uns werden sich vielleicht an Pfingstlager erinnern. Aber ansonsten? Ok, der Montag ist frei.
Eins steht fest: es fehlt ein pfingstliches Symbol, eine Tradition, etwas, was man an Pfingsten halt immer macht. Mit dem man vielleicht Garten oder Wohnung schmücken könnte. Sicherlich gibt es persönliche, private Dinge, die sich im Laufe der Zeit als immer wiederkehrend eingebürgert haben.

Selbstverständlich ist nur wegen der Frage nach den äußerlichen Zeichen, das Pfingstfest nicht inhaltleer.
Aber eben nicht so einfach greifbar.

 

 

Liebe Gemeinde,

groß waren Enttäuschung und Irritation. Da hatten einige erwartet, dass jetzt alles besser wird und dann klappt das doch nicht.
Geduld war und ist gefragt. Und dazu braucht es immer wieder Ermutigung. Und Trost.
Nein, es geht heute nicht direkt um unsere aktuelle Lage, sondern um die der Jünger*innen an Himmelfahrt und in den darauffolgenden Tagen.

 

Liebe Gemeinde,
"und siehe, ich mache alles neu". Dieser Satz stammt aus der Offenbarung des Johannes (Offb 21,5) und bezieht sich zugegebenermaßen auf die neue Schöpfung nach dem totalen Ende der Welt.
Naja, ganz ist er noch nicht da, der jüngste Tag. Auch wenn es sich vielleicht teilweise oder in gewissen Momenten so anfühlt.
Aber am jüngsten Tag ist ja alles ganz weg. Und so weit sind wir noch nicht.

 

Liebe Gemeinde,
wie schön ist es vor lauter Freude zu singen. Das ist so. Und das bleibt so. fertig.
Und: Ja, das tut gerade vielen besonders weh: Singet! Aber wie?
Aber jenseits - oder eher diesseits - der eingeschränkten Möglichkeiten bleibt uns das erhalten. Auch wenn wir es gerade nicht ausleben können.

Und am Namen des kommenden Sonntags "Kantate" wird etwas deutlich, dass der Gesang und die Musik ein zentrales Element unserer Evangelischen Gottesdienste ist und bleibt. Es ist ein besonderer Verdienst der Reformation, dass im Gottesdienst der Gesang der Gemeinde ein Teil der Verkündigung ist. Und immer wieder Vertiefung sein kann, dessen, was man hört, feiert, betet, fühlt, empfängt.

 

Liebe Gemeinde,

Psalm 23 gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Psalmen in der jüdisch-christlichen Tradition: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser."

Ein Bild, das es in sich hat. Denn wer ist schon gerne ein Schaf? Oder eine Ziege?

Ja, auf die Perspektive kommt es an. Und die mal hin- und her zu schwenken bringt vielleicht auch neue Erkenntnisse. Zum einen über die Worte der Tradition, zum anderen aber auch über uns selbst. Darüber, was diese alten Bilder in uns auslösen.

Bleiben wir mal beim Schaf oder der Ziege. Dumm, störrisch oder blöd ist das, was wir landläufig mit diesen Tieren verbinden.

 

Liebe Gemeinde,

der kommende Sonntag hat den schönen Namen "Quasimodogeniti".

Diesen hat der Sonntag von einem Vers aus dem 2. Petrusbrief "So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede  und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil, da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist."
(2. Petrus 2,1-4)

Der Wochenspruch ist dem sehr ähnlich mit "Schmecken" und "Sehen", und "Sinnlichkeit" und "Begierde".

Letztere steht ja traditionell in einem schlechten Ruf. Bei vielen. Bei mir nicht. Und ich glaube auch nicht bei Gott. Ist es doch in den Geschichten der Menschen mit Gott und der Menschen untereinander, nicht die Begierde, die schlechtes tut, sondern immer nur der Mensch.

 

VALLENDAR. Über je 1000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich die Evangelische Kirchengemeinde und die Parreiengemeinschaft Vallendar-Urbar-Niederwerth aus der Verbandsgemeinde Vallendar freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region