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Ihre Evangelische Kirchengemeinde Vallendar.

Aktuelles

Zwar scheint es vor Karfreitag vielleicht zu früh, vom frohen Wort der Auferstehung zu schreiben. Aber ich möchte es mit Augenzwinkern und Sepp Herberger halten: "Vor dem Spiel ist nach dem Spiel". Und wenn der Karfreitag erst noch kommt, dann gilt doch noch die Botschaft der Auferstehung von letzten Ostern. Oder?

Was etwas seltsam klingt, ist aber eine tiefe und schöne Wahrheit. Ostern ist nicht einfach vorbei. Wir feiern die Auferstehung doch jeden Sonntag in unseren Gottesdiensten. Durchgehend. Und diese frohe Botschaft ist durchgehend geöffnet. Für alle Menschen. Ohne Ruhetag. Auch wenn wir Menschen mal Pause machen. Oder diese Kontinuität unterbrechen. Gottes Sieg über den Tod mitten im Leben bleibt. Sein Sieg der zum Leben führt. Nicht nur ins Jenseits. Sondern in das Leben hier und jetzt. Gestern, heute und Morgen. Sein Licht scheint.

 

Liebe Gemeinde,

viele Menschen in öffentlichen Positionen und an machtvollen Stellen betonen immer wieder, dass sie dienen wollen. Das findet sich auch eigentlich im Wort des (öffentlichen) Dienstes.
Das klingt ehrenwert und ist es auch. Insofern ist der erste Teil des Wochenspruchs für den kommenden Sonntag eher leicht zugänglich und lässt sich mit gegenwärtigen Erfahrungen verknüpfen.
Ausgesprochen schwer wird das aber bei dem Wort "Lösegeld". Das klingt nach kriminellen Machenschaften, Bedrohung von Leben, Geiseln, Gefangenen. Ein ausgesprochen widerliches Feld der Bilder und Assoziationen.

 

Die traditionelle Osterfreizeit der Evangelischen Jugend Vallendar kann coronabedingt 2021 nicht auf der Insel Wangerooge stattfinden. Das Team hat Alternativpläne entwickelt.
Die Umsetzung der Freizeit wurde auf die Pfingstferien verschoben (24. - 31.05.21). So entsteht wieder ein gewisser Hoffnungshorizont.
In den Osterferien gibt es Alternativprogramm für alle bereits angemeldeten und weitere Kinder, solange es freie Plätze gibt. Die „Osterferienspiele“

Liebe Gemeinde,
es fällt generell, aber manchmal aber eben besonders schwer, wenn man nicht singen darf.

"Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, - Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt - Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: - Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün."

Ein schönes Lied. Wenn auch die Melodie fremd erscheinen kann. So passt es, schön und fremd zugleich für mich sehr gut zu dem Sonntag Lätare. Das heißt "Freut Euch" - mitten in der Fastenzeit. "Klein-Ostern" wird der Sonntag auch genannt.

"Jesu, geh voran, auf der Lebensbahn!
Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen; führ uns an der Hand bis ins Vaterland." So klingt ein altes Kirchenlied von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf aus dem Jahre 1725.
Wenn es denn so einfach wäre! Der Wochenspruch aus dem Lukasevangelium lässt daran leicht zweifeln.Hier finden wir harte Bilder auf Rückfragen von Menschen nach der Nachfolge. Die gerne mitmachen wollen. An dieser Stelle finden sich so auch die Worte "Lasst die Toten ihre Toten begraben".

Wer soll denn da mitgehen können? Ernsthaft wohl kein Mensch. Und was ist das für ein Reich Gottes, wo man alles vergessen muss. Das ist doch unmenschlich.

 

Liebe Gemeinde,

ich musste mal wieder über die Kölner schmunzeln: "Schalömchen Köln" steht da auf den Straßenbahnen. Ein Beitrag der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zum Auftakt des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Das passt in diese Stadt. Denn die Jüdinnen und Juden sind eben auch Kölner. Und vielleicht, wie Christinnen und Christen, oder andere, das auch zuerst. Da wird eben nicht geschaut, ob Jude oder Grieche, Sklave oder Freier (siehe z.B. auch Kolosser 3,11), sondern der Mensch steht im Vordergrund.

 

Liebe Gemeinde,

das Presbyterium hat am 25.02.2021 beschlossen, ab dem 7. März 2021 wieder Präsenzgottesdienste im Gemeindezentrum zu feiern.
Die Gottesdienste finden in bekannter Kurzform (ca. 35 min) um 11.00 Uhr statt.
Bitte beachten Sie auch die Informationen zum Hygienekonzept weiter unten (Z.B. verpflichtende Anmeldung im Voraus)
Wir werden natürlich die weitere Entwicklung im Auge behalten und ggf. entsprechend reagieren.
Insgesamt schöpfen wir die Möglichkeiten noch nicht ganz aus. Die Vorsicht als Mutter der Porzellankiste begleitet uns auch hier weiter.

Die Evangelische Kirchengemeinde Vallendar sucht zur
Verstärkung ihres Teams eine/n
Hausmeister*in (m/w/d) in Teilzeit (30h/W) ab Juli 2021

Wir erwarten:

  • abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung
  • Führerschein Klasse BE (früher 3)
  • .....

Die Gemeindeglieder in unserem Partnerkirchenkreis leben seit 2016 in einer brutalen Diktatur unter dem Präsidenten Rodrigo Duterte. Das ist für uns, für unseren Lebensstil und für unsere ökumenische Partnerschaft eine enorme Herausforderung. Wollen wir diese Herausforderung annehmen, ist nicht zuletzt Kritik an den Beziehungen der Europäischen Union und an der Bundesregierung angesagt.

Es gibt seit Jahren auch einen politischen Rahmenvertrag über eine Partnerschaft zwischen der EU und den Philippinen, zuletzt im April 2019 aktualisiert. Sie berücksichtigt in keiner Weise die anhaltenden und immer brutaleren Menschenrechtsverletzungen der philippinischen Regierung. Seit 2016 sind über 30.000 Menschen ohne Anklage und Gerichtsverfahren unter dem Vorwand des Drogenmissbrauchs oder des Terrorismus durch Killerkommandos ermordet worden, darunter Geistliche, kirchliche Mitarbeitende, Anwälte und GewerkschafterInnen, auch aus unserem Partnerkirchenkeis Agusan.

Liebe Gemeinde,
für manche sind es besondere Tage, diese Tage. Und das eigentlich jedes Jahr. Nur in diesem Jahr noch mal besonders. Und traurig für so viele.
Im Rheinland kommt man nicht umhin, dem Brauchtum des Karnevals zu begegnen. Kurz vor dem Beginn der Passionszeit, noch einmal feiern, schlemmen, trinken. Das sind die christlichen Wurzeln dieses Festes.
Dazu kam dann irgendwann auch ein anderer Aspekt, der mir besonders lieb ist an dieser Tradition.