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sondern auch Gottes reichen Segen auf all Ihren Wegen
Ihre Evangelische Kirchengemeinde Vallendar.

Aktuelles

Liebe Gemeinde,

ich musste mal wieder über die Kölner schmunzeln: "Schalömchen Köln" steht da auf den Straßenbahnen. Ein Beitrag der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zum Auftakt des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Das passt in diese Stadt. Denn die Jüdinnen und Juden sind eben auch Kölner. Und vielleicht, wie Christinnen und Christen, oder andere, das auch zuerst. Da wird eben nicht geschaut, ob Jude oder Grieche, Sklave oder Freier (siehe z.B. auch Kolosser 3,11), sondern der Mensch steht im Vordergrund.

 

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland bittet in den Kanzelabkündigung für die Passionszeit von Invocavit, 21. Februar bis Ostermontag, 5. April 2021 besonders um Unterstützung für Brot für die Welt. Da wir zurzeit keine Präsenzgottesdienste haben und auch für die Zeit, wenn wir wieder miteinander feiern, seine Bitte an uns als Gemeinde hier zum Nachlesen:

Liebe Gemeinde,

die Corona-Krise hat viele Menschen verunsichert und geängstigt – weltweit. Viele bangen um ihre Existenzen Die sozialen Folgen dieser globalen gesundheitlichen und ökonomischen Krise sind groß und auf Zukunft hin auch noch unabsehbar.

Von der Krise sind die Menschen in den armen Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens besonders betroffen. Die Gesundheitssysteme dort sind oft völlig unzulänglich. Die Ausgangssperren haben dazu geführt, dass viele Menschen nicht mehr arbeiten konnten und dass kleine Einkommen weggefallen ist.

 

Die Gemeindeglieder in unserem Partnerkirchenkreis leben seit 2016 in einer brutalen Diktatur unter dem Präsidenten Rodrigo Duterte. Das ist für uns, für unseren Lebensstil und für unsere ökumenische Partnerschaft eine enorme Herausforderung. Wollen wir diese Herausforderung annehmen, ist nicht zuletzt Kritik an den Beziehungen der Europäischen Union und an der Bundesregierung angesagt.

Es gibt seit Jahren auch einen politischen Rahmenvertrag über eine Partnerschaft zwischen der EU und den Philippinen, zuletzt im April 2019 aktualisiert. Sie berücksichtigt in keiner Weise die anhaltenden und immer brutaleren Menschenrechtsverletzungen der philippinischen Regierung. Seit 2016 sind über 30.000 Menschen ohne Anklage und Gerichtsverfahren unter dem Vorwand des Drogenmissbrauchs oder des Terrorismus durch Killerkommandos ermordet worden, darunter Geistliche, kirchliche Mitarbeitende, Anwälte und GewerkschafterInnen, auch aus unserem Partnerkirchenkeis Agusan.

Liebe Gemeinde,

"Am Aschermittwoch ist alles vorbei" so klingt es aus manchem Musikgerät seit Jupp Schmitz das Lied 1953 das erste Mal sang.
Was aber ist dieses Jahr? Wie kann was vorbei sein, wenn gar nichts war?
Auch das ist eine schmerzliche Erfahrung, die nicht nur etwas mit Karneval zu tun hat. Aber bleiben wir kurz bei dem Beispiel. Man kann sich auf die Karnevalszeit freuen, weil es eine Zeit ohne Karneval gibt. Umso größer die Freude dann am 11.11. Und irgendwann ist diese Zeit auch wieder vorbei. Halt am Aschermittwoch. Da weiß man Bescheid.

Liebe Gemeinde,
für manche sind es besondere Tage, diese Tage. Und das eigentlich jedes Jahr. Nur in diesem Jahr noch mal besonders. Und traurig für so viele.
Im Rheinland kommt man nicht umhin, dem Brauchtum des Karnevals zu begegnen. Kurz vor dem Beginn der Passionszeit, noch einmal feiern, schlemmen, trinken. Das sind die christlichen Wurzeln dieses Festes.
Dazu kam dann irgendwann auch ein anderer Aspekt, der mir besonders lieb ist an dieser Tradition.

Liebe Gemeinde,

am Sonntag sind es noch 60 Tage bis Ostern. So sagt es auch der schöne Name dieses Sonntags: Sexagesimae. Zwei Monate noch. Und viele freuen sich schon jetzt darauf. Vielleicht nicht, weil sie an das Kirchenjahr denken, sondern bei einigen damit die Hoffnung verbunden ist, dass es wieder heller und vor allem wärmer wird. Und in diesem Jahr noch mal mehr verbunden mit auch anderen Hoffnungen.

Diese dürfen wir auch immer mit den Hoffnungen von Menschen verbinden, die vor uns lebten. Zusammenfassen kann man es in einem kleinen Satz: "Dass es besser werden soll".

 

Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass es gewisse Dinge gibt, die man nicht vermisst. Dazu gehört - sicher nur bei einigen wenigen - das Suchen nach Kleingeld im und am Ende des Gottesdienstes - wenn die Kollekten gesammelt werden.
Neben der Tatsache, dass es dabei nicht nur um Kleingeld gehen muss, ist aber ein anderer Effekt zu verzeichnen: auch wenn in unseren Gottesdiensten nicht die riesigen Beträge zusammenkommen, so macht doch die Menge der Gottesdienste an den Sonntagen viel aus. Und es sind meist Projekte, die genau diese Unterstützung brauchen. Große und Kleine.Die Auswirkungen der Pandemie bringen auch manches Projekt in Schieflagen.Daher der Hinweis auf die Möglichkeit einer Online-Kollekte.
Verbunden mit der herzlichen Bitte auch hier wohl-tätig zu werden.

Dazu können Sie online Informationen unter http://www.ekir.de/klingelbeutel finden. Oder den QR-Code scannen

Gott segne Geber*innen und Gaben.

Liebe Gemeinde,
"Jetzt ist mal gut mit dem ganzen Weihnachtsgedöns".
Naja, Gedöns finde ich nicht alle Traditionen um Weihnachten herum. Viel Schönes ist dabei. Aber ist es nicht längst vorbei? Spätestens doch mit dem 6. Januar (bei manchen auch Heilige drei Könige genannt), oder?
Nee, liebe Gemeinde, da irrt der geneigte Volksmund.

Liebe Gemeinde,
"Mahlzeit" - so klingt es um die Mittagszeit. In Betrieben, Kantinen, auf der Straße. Zurzeit wahrscheinlich etwas weniger.
Ich kenne viele Menschen, die diesen Gruß nicht mögen. Meist etwas genuschelt oder sprachlich hingeschludert. Ja, schön ist für viele anders.
Aber es lohnt auch an dieser Stelle noch einmal genau hinzuschauen. Und ich bekomme dabei ein kleines - fast gemeines - Grinsen auf das Gesicht.

Liebe Gemeinde,
"Oh wie schön ist Panama". So denken der kleine Bär und der kleine Tiger und machen sich auf den Weg nach Panama.
Die drollige Geschichte von den beiden kuscheligen Freunden erfreut kleine und große Menschen schon einige Jahrzehnte. So hoffe ich, dass Ihnen schon allein der Gedanke daran ein kleines Schmunzeln auf das Gesicht zaubert.
Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an das Ende dieser Reise?