Ein traumhafter Tag - Konfirmation 2026
Nicht nur das Wetter war gnädig mit den zehn Jugendlichen, die am 9. Mai ihre Konfirmation feierten.
Nach rund 1 ½ Jahren Vorbereitung war es an diesem Tag so weit: Aus den Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden Konfirmierte.
Wie traditionell üblich haben sich die Jugendlichen das Thema ausgesucht. "Sommernacht" war das Ergebnis.
Wer dabei direkt an William Shakespeare und seine Komödie "Sommernachtstraum" dachte, war zwar nicht direkt bei der Idee der Jugendlichen, aber schon mitten in der Predigt. Pfarrer Götz leget eine Spur von den Irrnissen und Wirrnissen dieses Theaterstücks zum Leben der Jugendlichen:
manchmal ist es ziemlich viel Durcheinander im Leben und da fällt es schwer die Orientierung zu behalten. Aber wenn man sich seine Träume bewahren kann und sich nicht alles schlecht reden lässt, kann viel erreicht werden. War es doch Martin Luther King, der mit seinen Worten "I have a dream" 1963 große Veränderungen in den USA angestoßen hat. Wenige Jahre später wurde die Rassentrennung dort abgeschafft. Zumindest auf dem Papier. Das konnte Dr. King aber nicht alleine bewerkstelligen, sondern brauchte viele Menschen, die seinen Traum teilten und in die Tat umsetzten.
So finden hoffentlich die Jugendlichen auf Ihren Wegen durch das Leben auch immer wieder Menschen, die Träume und Visionen von einer guten und friedlichen Welt nicht nur teilen, sondern auch mit ihnen gemeinsam daran arbeiten.
Im Vertrauen darauf und auf die Heilige Geisteskraft Gottes wurden die Jugendlichen bestärkt in ihrem Leben immer wieder die Spuren Gottes zu suchen und zu finden.
Das gemeinsame Abendmahlfeier, zu dem alle, gleich welcher Konfession herzlich eingeladen waren, machte das auch deutlich und spürbar.
Jugendleiter Immo Meyer und Pfarrer Gerd Götz, die die Jugendlichen in der Vorbereitung begleitet habe, waren sich einig: eine traumhaft gute Truppe, tolle junge Menschen, die da zusammengekommen ist.
Das war auch in dem Text zu spüren, der bei der Kombination der Konfirmationssprüche herausgekommen ist.
Man sagt, Gott habe seinen Engeln befohlen, dass sie euch behüten auf all euren Wegen
Er will euch segnen und euch einen großen Namen machen, und auch ihr sollt ein Segen sein
Im Vertrauen darauf könnt ihr sagen, dass der HERR euer Licht ist und euer Heil; vor wem solltet Ihr euch fürchten? Denn Gott ist eures Lebens Kraft; vor wem sollte euch also bange sein?"
So lasst uns nicht lieben mit Worten allein, sondern lasst uns lieben mit der Tat und mit der Wahrheit.
Lasst uns den Mund aufmachen für die Stummen und für die Sache aller, für die sonst keiner die Stimme erhebt.
Untereinander lasst freundlich und herzlich sein und einander in Liebe vergeben, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Solches vertrauen kann uns mutig und stark machen. Gegen alle Furcht und alle Angst;
denn Gott, ist mit uns überall, egal wo wir unterwegs sind.
Freut euch im Herrn allewege, und wirklich: Freut euch!
Eure Güte lasst alle Menschen spüren! Der Herr ist nahe
Denn dazu hat Gott uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm
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