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Abenteuer und Entspannung in Slowenien und Kroatien



Abenteuer und Entspannung in Slowenien und Kroatien

Evangelische Kirchengemeinden organisieren Zeltfreizeit für 70 Jugendliche

Mittelrhein. Zwei wundervolle Wochen auf die wir gerne zurückblicken. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die rund 50 Jugendlichen und 20 Teamer aus den Evangelischen Kirchengemeinden Vallendar, Winningen, Andernach und Vierthäler zahlreiche Abenteuer und knüpften Freundschaften.

„Johoo grüßet uns so, SloKro hier sind wir froh“ So heißt es im Refrain des diesjährigen Campliedes, das im Laufe der Jugendfreizeit nach Slowenien und Kroatien entstanden ist. Zuerst ging es für unsere Gruppe nach Slowenien, hier konnten wir uns auf dem direkt an einem glasklaren Fluss gelegenen Campingplatz ausbreiten, da wir diesen für uns ganz alleine hatten. Bei prächtigstem Sommerwetter gab es zahlreiche Möglichkeiten den Tag zu verbringen. Beispielsweise wurde, zusammen mit Einheimischen, ein traditionell slowenisches Floß gebaut. Die Jugendlichen hatten auch viel Spaß dabei den Wald und die Landschaft zu erkunden. Viele Sportangebote, wie Jugger und Zumba konnten gewählt werden. Hoch im Kurs standen auch Bändchen knüpfen, Henna Tattoos und Filzen. Ein Besuch in einer Tropfsteinhöhle und zum Badesee stand ebenfalls auf dem Plan. Die Abende verbrachten wir entweder am Lagerfeuer oder in gemütlicher Runde beim Kartenspielen. Geschlafen wurde dann in Zelten oder unter freiem Himmel. Auch die Hüttenwanderung mit Übernachtung in den Bergen Sloweniens und eine Extremwanderung mit dem Campingplatzwart waren Highlights der Reise. Dank unseres Lieblingsbusfahrers Winni hatten wir während der gesamten Freizeit einen Reisebus dabei, auf welchen wir für Aktivitäten zurückgreifen konnten.

Foto von der Bergwanderung mit dem Campingplatzbesitzer David zur Bergkirche in Slowenien

Nach einer Woche Slowenien ging es dann mit dem gesamten Camp weiter nach Kroatien. Während manche Teamer schon das neue Camp errichteten, verbrachten die Teilnehmer den Tag in der slowenischen Landeshauptstadt Ljubljana. Von dort aus ging es dann abends weiter zu unserem zweiten Zeltplatz im kroatischen Sibinj. Hier stand in erster Linie das Baden im Mittelmeer im Vordergrund. Andere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung waren unter anderem Klippenwanderungen, Fototouren und Schnorchelexkursionen. Die mehrtägige Wanderung im Nationalpark Sibinj Velebit war zwar anstrengend, belohnte jedoch die Teilnehmenden und die Teamer mit einer atemberaubenden Aussicht auf die kroatische Küste und einer beeindruckenden Landschaft. Als Ausgleich zum Campleben wurden Tagesausflüge zu den Plitwitzer Seen und der kroatischen Hafenstadt Rijeka angeboten. In Rijeka kauften wir auf dem Fischmarkt einige Köstlichkeit, welche Teamer und Teilnehmer gemeinsam zubereiteten und diese anschließend zur Verköstigung freigaben. Am Abend, bevor es für alle 70 Mann wieder zurück nach Deutschlang ging, rundeten wir unsere Freizeit mit einem lustigen bunten Abend ab. Die Jugendlichen, die sich größtenteils vor der Fahrt nicht kannten, erwähnten ausdrücklich die gute Stimmung, die vielseiteigen Angebote und die lockeren Teamer in der abschließenden Auswertung. Aus Sicht der Verantwortlichen hat sich die Kooperation der vier Kirchengemeinden erneut bewährt, denn die verschiedenen Talente und Ansätze ergänzten sich, wie schon im Vorjahr, vortrefflich. Die teils zehnjährige Zeltlagererfahrung einzelner Teamer führte zu einer durchdachten Planung, einem reibungslosen Auf- und Abbau des Camps und zu einer traumhaften Freizeit. Bereits jetzt wird an einer Fortsetzung der Reise vom 25. Juni – 9. Juli 2018 gearbeitet.

„Bis zum nächsten Jahr singt:„Sloaten johoo!“

Foto: Unser Zeltlager direkt am der kroatischen Mittelmeerküste

Ein Bericht von der Ehrenamtlichen Annemarie Zahn



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erstellt am 03.08.17