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Kreissynode Koblenz hat getagt

Kreissynode Koblenz hat getagt

Koblenz. Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz hat am Wochenende im Haus Horchheimer Höhe in Koblenz getagt. Mit einem breiten Themenspektrum befassten sich mehr als 100 stimmberechtigte Mitglieder aus den 24 Kirchengemeinden im Norden von Rheinland-Pfalz.

Superintendent Rolf Stahl erinnerte in seinem Bericht zur Synode an wichtige Wegmarken des vergangenen Jahres, wozu auch zahlreiche Begegnungen mit Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens zählten: „Interreligiöses Lernen und Interreligiöse Kompetenz sind für mich ein wichtiges Glaubwürdigkeitszeugnis. Mein Glaube bewegt dazu, den Frieden zu suchen und ihm nachzujagen. In dieser Suchbewegung weiß ich mich auch mit denen verbunden, die meinen Glauben nicht teilen, sich zu einem anderen bekennen oder gar keinen haben.“ Besonders erschüttert zeigte sich Stahl angesichts antisemitischer Anschläge in Deutschland und der Feststellung, dass auch ein relevanter Teil der protestantischen Bevölkerung die eigene antisemitische Tradition nicht in einem Prozess der selbstkritischen Auseinandersetzung überwunden habe.

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Resolution gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe

Resolution gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe

Koblenz.Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz hat bei seiner Synodaltagung am Samstag (16. November 2019) in Koblenz einstimmig beschlossen, sich eine Resolution der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe zu eigen zu machen und diese in allen Gottesdiensten des Kirchenkreises am Buß- und Bettag (Mittwoch, 20. November) abzukündigen sowie sie der Öffentlichkeit kundzutun.

Resolution

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz nimmt mit größter Sorge zur Kenntnis, dass in unserem Land in offener und in dreister Form antisemitische und judenfeindliche Angriffe vehement zunehmen. Der bewaffnete Angriff auf eine Synagoge in Halle während des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur vom 9. Oktober 2019 und weitere Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Berlin, das Mobben von jüdischen Schülerinnen und Schülern, antisemitische Schmierereien und NS Symbole auf Grabsteinen und Briefkästen, telefonische Drohungen sowie judenfeindliche Kommentare und antisemitische Lieder im Internet und das Delegitimieren des Staates Israel sind gänzlich unerträglich. Das alles nehmen wir nicht stumm hin!

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